Mittwoch, 23. März 2016

Eiform und Haus-Zwischenbilanz


Eiform / DIN A4 / Tempera auf Papier 


Jetzt mal was in eigener Sache: Zwischenbilanz meines eigenen Lost Place-chens.
2011 habe ich ein seit Jahren leer stehendes Objekt bei mir im Dorf gefunden und (nach 8 Jahren des Suchens müde) gekauft. Es sollte abgerissen werden und das Areal als Parkplatz für die Metzgerei nebenan genutzt werden. Gut, es war viel zu teuer, aber ich wollte es einfach. 
Das erste Jahr kann ich quasi streichen, aber seit Mitte 2012 ging´s dann vernünftig an die Grundsanierung. Verdammt viel Arbeit haben wir reingesteckt und bislang noch nichts bereut (außer das erste Jahr ohne meinen Schatz, den ich später erst kennengelernt habe).
Mittlerweile sind wir so weit, dass wir im Herbst einziehen könnten (vermutlich).






Ich poste hier nicht mein Bedauern über verfallende Häuser, weil ich Menschen damit verletzen oder beleidigen will, sondern weil ich "hausbesessen" bin. Ich liebe alte Häuse einfach und an meinem eigenen versuche ich so Vieles wieder gut zu machen, was die Zeit (und schlampige 70gerjahre-Renovierungen) ihm angetan haben.
Nicht alle Objekte lohnen den Aufwand - das weiß ich auch. Aber zumindest versuche ich selber einen kleinen Beitrag dazu beizusteuern, dass alte Häuser eben NICHT verfallen und sterben müssen und es sich eben doch lohnt, in sie zu investieren.

Kommentare:

  1. das ist wirklich eine enorme leistung und du kannst wirklich stolz darauf sein! ich drücke euch die daumen, dass ihr wirklich im herbst einziehen könnt.
    die collagen sind klasse - in der rechten findet man schon schutz!
    lg, mano

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  2. Oh, das ist wundervoll, wie ihr zupackt und gegen den lost place arbeitet! Ich drücke gleich mit die Daumen, dass alles bald zu eurer Zufriedenheit fertig wird! Das klappt schon!
    Die besondere Eiform hat es mir zudem angetan. Das ist einfach richtig klasse! Auch deine lost places gestern fand ich bezaubernd - ich kam gestern nur kaum zum Kommentieren. Also schiebe ich einfach mein "super" heute hinterher! :-)
    Lg. susanne

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  3. oha, das kann ich verstehen. Das Haus meiner Großmutter war ein lost place, stand 11 Jahre leer, nachdem meine Mutter es geerbt hatte und nach deren Tod noch mal 2 Jahre, in denen ich es irgendwann räumen lassen hatte und verkaufen wollte. Bis es in meinen Träumen sich meldete. Nun ist die Renovierung (die ich bei der alten Bausubstanz einem Architekten anvertraute und diverses ausschreiben liess) ziemlich weit und das was früher dunkel war und wo Linoleum-PVC-Teppichböden alte Dielenböden versteckte - ist Licht, Helligkeit und ich hab das Gefühl, das Häuschen selbst atmet auf! Gerettet! Herzliche Grüße vom Rhein, Eva

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